Madonna provoziert auch weiter politisch während Konzertauftritt in Rusland

Um Skandal-Nudel Madonna (54) wird es auch jenseits der 50 nicht ruhiger. Derzeit bekennt sie sich politisch und setzt sich für die in Russland verhaftete Band „Pussy Riot“ (Mitte 20) ein. Während sie in der Vergangenheit eher die Kirche im Kreuzfeuer hatte, spielen auf ihren heutigen Touren Politiker eine wichtige Rolle, als Ziel ihrer Provokation. Bereits in Frankreich hatte Madonna für Aufregung gesorgt und sich bei Fans, sowie den Oberen der Gesellschaft gleichermaßen unbeliebt gemacht. Sie besaß die Courage, Frankreichs Oberhaupt der konservativen Partei als Nazi zu beschimpfen und erntete dafür eine Klage. Doch damit nicht genug, in Russland provoziert sie mit einem riesigen Pussy Schriftzug auf ihrer Heckansicht.

Quer über die Schulterblätter trägt Madonna den Pussy Schriftzug und versucht auf diesem Weg, die verhafteten Mädchen der Band „Pussy Riot“ aktiv zu unterstützen. Oder möchte sie doch nur einen weiteren Skandal generieren und eher auf sich, als auf einen politischen Missstand aufmerksam machen?
Wie der Schriftzug Pussy gewertet wurde und welche Bedeutung er in der englischen Sprache hat, darüber braucht man, denke ich, nicht zu philosophieren. Natürlich fühlen sich die Mädchen von Pussy Riot geehrt, ihren Bandnamen (zumindest zum Teil) auf dem Rücken der skandal-umwobenen Popsängerin zu lesen. Was für Pussy Riot eine große Ehre ist, sorgt bei den Staatsoberhäuptern von Russland für wenig Anerkennung.

Die halb nackte Diva, nur im BH und skandalösen Outfit bekleidet, rockt über Russlands Bühnen und prangert offensichtlich das vorherrschende System an. Ihr politisches Engagement in allen Ehren und auch ihr Einsatz für die Punkband Pussy Riot, die derzeit noch inhaftiert ist, erweist sich lobenswert.
Doch wird Madonna überhaupt noch weiter in der Welt touren können, wenn sie sich mit purer Provokation und infamen Beleidigungen in allen Ländern Feinde macht? Es bleibt abzuwarten, ebenso wie der Ausgang des Urteils der Punkband, deren Name nicht für lesbische Liebe steht.

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