Tipps und Tricks

Outfits für die Beerdigung – das sollten Sie unbedingt beachten

Beerdigungen sind ein trauriges Ereignis und doch gehören sie dazu, wenn es darum geht, sich von einem geliebten Menschen gebührend zu verabschieden. Beim gemeinsamen Trauern gibt es zwar nicht allzu viele Vorschriften, aber einige Faktoren spielen doch eine entscheidende Rolle. Einer der wichtigsten Punkte ist dabei unumstritten die Wahl eines passenden Outfits. Hier sollten Fehler unbedingt vermieden werden, da man ansonsten einen schlechten Eindruck hinterlässt. Das ist mit Sicherheit nicht in Ihrem Interesse. Schauen wir uns also an, was es bei Trauerkleidung zu beachten gilt.

Setzen Sie auf dunkle Farben

In unserem Kulturkreis werden dunkle Farben mit Trauer assoziiert. Wenn es um Kleidung für die Beerdigung geht, kommen daher vor allem anthrazitfarbene und dunkelviolette Töne infrage. Am besten ist aber immer noch schwarz. Mit schwarzer Kleidung können Sie bei einer Beerdigung nichts falsch machen und zumindest einzelne Kleidungsstücke sollten immer schwarz sein, um die Trauer zum Ausdruck zu bringen. Theoretisch sind auch Brauntöne eine Option, jedoch werden solche oft als ungeeignet empfunden. Sie sollten daher, wenn Sie keine rein schwarze Kleidung besitzen, zumindest in der Farbfamilie bleiben und Anthrazit vorziehen, so Jonathan Lösel (Vorsitzender des deutschen Knigge-Rat).

Helle Farben sind mit einer Ausnahme Tabu

Wenn Sie im Internet nach typischer Trauerkleidung suchen, werden Sie direkt feststellen, dass helle Farben fast nicht vorkommen und das hat einen triftigen Grund. Schließlich geht es darum, seine Trauer auszudrücken, was mit hellen Farben zumindest in unserer Kultur nicht möglich ist. Genaugenommen sind helle Farben sogar ein Tabu und könnten von anderen Gästen negativ oder gar beleidigend aufgefasst werden. Die einzige Ausnahme, die laut Knigge sogar gewünscht ist, wäre das Tragen eines weißen Hemds. Dieses bildet nämlich den Kontrast zur restlichen Kleidung.

Vermeiden Sie Muster

Muster sind theoretisch möglich, sofern es sich dabei um unauffällige Kombinationen von dunklen Tönen handelt. Aufdrucke oder auffällige Muster sind hingegen nicht gern gesehen und sollten daher nicht getragen werden. Am besten setzen Sie ohnehin auf einfarbige Kleidung, da Sie damit kein Risiko eingehen. Ein schlichtes schwarzes Outfit mit einem weißen Hemd ist sicher und kommt zumindest in unserer Kultur immer gut an.

Trends haben auf Beerdigungen nichts zu suchen

Bei einer Beerdigung geht es darum, gemeinsam zu trauern. Trotzdem gibt es immer noch Menschen, die modebewusst sind und sich für das Tragen eines aktuell populären Trends entscheiden. Während das bei den meisten Events gern gesehen ist, sollten Sie bei einer Beerdigung unbedingt darauf verzichten. Ein gepflegtes Äußeres ist eine Sache, sich modebewusst zu zeigen, eine ganz andere.

Unauffällig und nicht sexy

Sobald es um Kleidung für eine Beerdigung geht, ist es besser, mit gängigen Moderatschlägen zu brechen. Es geht schließlich nicht darum aufzufallen, sondern durch die Kleidung auf symbolischer Ebene seine Trauer auszudrücken. Die verschiedenen Kleidungsstücke sollten daher möglichst unauffällig sein. Des Weiteren ist das Zeigen von nackter Haut ein Tabu. Kurzärmlige Klamotten haben beim Outfit nichts zu suchen. Sie sollten sich möglichst bedeckt zeigen. Eleganz ist hingegen gern gesehen, wenngleich nur in einem schlichten Ausmaß. Das gilt übrigens nicht nur für die Kleidung selbst, sondern auch für Accessoires wie Schmuck und Uhren.

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