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Wir machen uns den Sommer, wie er uns gefällt

Dass Kleider Leute machen, wusste schon Gottfried Keller im ausgehenden 19. Jahrhundert. Und ein altes deutsches Sprichwort besagt, dass eine Schwalbe noch lange keinen Sommer macht. Jedoch kann man wohl mit Fug und Recht behaupten, dass Kleider einen Sommer machen. Folgt daraus jetzt, dass Schwalben keine Leute machen? Ja…. ähm… zurück zum Thema. Kleider machen also den Sommer. Na ja, so ganz stimmt das ja auch nicht, das Wetter macht den Sommer und die Drehung der Erde um die Sonne und die Eigenrotation und der Klimawandel und… ah herrje, das führt jetzt aber auch zu weit. Also die richtigen Kleider machen auf jeden Fall einen Sommertag noch ein bisschen herrlicher. Und das ist es doch, was wir uns alle wünschen. Den Wunsch nach dem perfekten Sommerkleid – und noch einige andere – erfüllt DeFacto mit den perfekten Stoffen in den aktuellsten Dekors, natürlich in allen nur wünschbaren Längen.

Die schönsten Materialien für Frühling und Sommer

  • Strick – Ja, wir müssen es uns wohl eingestehen, Homeoffice, Kontaktbeschränkungen und möglichst wenig vor die Tür gehen haben uns modisch ganz schön verdorben. Zu verführerisch sind die legere Bequemlichkeit der Jogginghose und die wohltuende Behaglichkeit des Schlabberpullovers. Und selbst diejenigen unter uns, die sich zuvor gerne in enge Kleidchen, die eine ausgezeichnete Körperhaltung voraussetzen, geworfen haben, sind dem Laissez faire der Heimeligkeit verfallen. Und da sich aktuelle Befindlichkeiten auch immer in der Mode spiegeln, dürfen wir alle aufatmen und uns in ein aufregendes Strickkleid aus herrlich fließenden Fasern werfen.
  • Leder – Leder ist in unseren Köpfen ja nun nicht zwingend mit Gemütlichkeit verknüpft. Ganz anders sieht es jedoch aus, wenn von weichem Velour, softem Nappa oder samtigem Nubuk die Rede ist. Ebendiese superweichen Materialien umschmeicheln uns jetzt in Form von locker und entspannt geschnittenen Kleidern, die in Sachen Komfort dem guten, alten Jogginganzug in nichts nachstehen. Natürlich geht es hier auch nachhaltig und vegan. Unter anderem bei DeFacto sind tolle Kleidern aus Kunstleder, das optisch und haptisch dem original in nichts nachsteht, zu finden.
  • Spitze – Kaum ein Stoff ist so wandlungsfähig wie dieser ganz besonders feine. Kurz und knapp sind Kleider aus Spitze unfassbar verführerisch. Dagegen ist ein weites Kleidchen in Midilänge aus zarter pastellfarbener Spitze von einer beinahe kindlichen Unschuld, wird aber mit den entsprechenden Accessoires schnell zu dem Must-have für einen hippiesken Boho-Style. Und der Gedanke an bodenlange weiße Spitze lässt wohl jede Romantikerin wohlig aufseufzen.

Kurz, halblang oder lang? Welche Länge darf es sein?

  • Mini – Kurz, kürzer, Mini. Laut Definition werden als Minikleider solche Kleider bezeichnet, deren Saum zwischen Oberschenkel und Knie endet. Aktuell kann es kaum kurz genug sein. Wem das zu viel des Guten ist, der kombiniert sein Minikleidchen mit einer blickdichten oder semi transparenten Strumpfhose. Dank des noch immer anhaltenden 90er Jahre Revival sind sogar Jeans und schmale Hosen unterm Kleid kein „Oh mein Gott, was hat sie da an?“-Fauxpas, sondern ein „Oh mein Gott, was hat sie da an?“-neidvolle Blicke sind gewiss-Statement.
  • Midi – Midikleider gehen etwa bis zur Mitte der Wade, enden also irgendwo zwischen Knie und Knöchel. So hip und gefragt diese Länge ist, birgt sie doch eine kleine Tücke. Endet der Rocksaum direkt an der breitesten Stelle des Beins ist das nicht unbedingt von Vorteil. Für niemanden. Ein, zwei Zentimeter Unterschied in der Länge können hier sehr entscheidend sein. Wenn nun die geneigte Leserschaft in Punkto Handarbeit genau so talentfrei ist wie die Autorin und sich der Saum auch vom Profi nicht kürzen lässt, könnte ein hübscher Gürtel und ein wenig Geschick im Raffen die Rettung sein.
  • Maxi – Ein Maxikleid geht mindestens bis zum Knöchel, darf aber natürlich auch bodenlang oder – für besondere Anlässe – auch länger sein. Weite, wallende Schnitte sind super luftig und lassen einen immer ein wenig an Woodstock denken (an das legendäre Festival im Sommer 1969, nicht an Snoopys kleinen Freund). Schmale Modelle sind super elegant. Bei letzteren sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Material dehnbar ist oder ein entsprechend langer Schlitz vorhanden. Unkoordiniertes Getrippel im zu engen Schlauchkleid lässt leider den Eindruck von Eleganz sehr schnell schwinden. Über die schiere Unmöglichkeit eine Treppe zu überwinden, wollen wir hier lieber gar nicht erst nachdenken.

Die angesagtesten Farben und Dekors

  • Knallfarben – Im Frühling und Sommer treibt es die Natur gerne bunt und wir tun es ihr gleich. Deshalb dürfen unsere Kleider jetzt auch mit der Natur um die Wette strahlen. Leuchtendes Himmelblau, strahlendes Sonnengelb, kräftiges Grasgrün und flammendes Mohnblumenrot sind auch an den seltenen trüben Tagen das absolute Highlight der Saison.
  • Polka Dots – Von manchen Dingen kann man einfach nicht zu viel haben. Liebe, Glück und Punkte auf Kleider zum Beispiel. Polka Dots nennt man die großen, gleichmäßig verteilten Kringel, deren wohl bekanntester Fan Minnie Mouse ist. Und wer möchte dieser unsterblichen Mode-Ikone schon widersprechen? So haben sich Polka Dots als fröhlicher All-Over-Print einen Platz in unsere Sommergarderobe und unsere Herzen gesichert.
  • Prints – Apropos Print: Einer unserer All-Time-Favorites und beinahe schon ein Klassiker ist der Animal-Print. Egal ob Tiger, Leopard oder Schlange, sie alle geben sich heute zahm und zieren Sommerkleider in allen Längen, Styles und Stilen. Aber Vorsicht! Vielleicht ist das zahme Gehabe auch nur Tarnung….

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