Jan Ullrich ist jetzt vierfacher Vater

Herzlichen Glückwunsch, Jan Ullrich (38). Der ehemalige Radprofi ist vergangene Woche zum vierten Mal Papa geworden. Bereits am Mittwoch brachte seine Frau Sara Ullrich (33) einen Sohn zur Welt. Er heißt Toni und wurde in Münsterlingen in der Schweiz geboren. Toni ist nun bereits der dritte gemeinsame Sohn von Jan Ullrich und Sara Ullrich. Der erste Sohn erblickte im Jahr 2007 das Licht der Welt, der zweite Sohn vier Jahre später 2011.

Source: Heidas, CC
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Jan Ullrich und Sara Ullrich lernten sich über einen ehemaligen Trainingskollegen von Jan Ullrich, Tobias Steinhauser, kennen. Sara Ullrich ist dessen Schwester. Die Familie ist nun zu sechst, denn aus einer früheren Beziehung brachte Jan Ullrich bereits seine heute neunjährige Tochter mit in die Ehe.

Jan Ullrich gilt als der beste Rad-Rennfahrer Deutschlands. Als erster und einziger Deutscher gewann er 1997 die Tour de France und war von 1996 bis 1998 auch Träger des weißen Trikots, welches den besten Jungprofi auszeichnet. Im Jahr 1999 war er der Gewinner der Spanienrundfahrt Vuelta a España. Auch bei olympischen Spielen nahm der 38-Jährige erfolgreich teil. Im Jahr 2000 holte er die Goldmedaille im Straßenrennen und die Silbermedaille im Zeitfahren. 1999 und 2001 war er außerdem Weltmeister im Zeitfahren.

Jan Ullrich begann bereits im Alter von neun Jahren mit dem Radsport und gewann damals sein erstes Schulrennen. Von da an führte ihn sein sportlicher Werdegang in der DDR von der SG Dynamo Rostock bis zur Kinder- und Jugendsportschule des SC Dynamo Berlin, wo er mit 13 Jahren aufgenommen wurde. Jan Ullrich wurde damals außerdem duch das DDR-Leistungssportsystem gefördert und wurde 1987 DDR-Schülermeister im Rad-Bahnvierer, 1988 DDR-Jugendmeister im Straßenradfahren und 1990 DR-Jugendmeister im Punktefahren. Nach der deutschen Wiedervereinigung ging er mit seinem Trainer Peter Becker nach Hamburg und bestritt 1996 seine erste Tour de France. Dort gewann er sogar eine Etappe und belegte am Ende in der Gesamtwertung einen sensationellen zweiten Platz. Nach seinem Sieg der Tour de France 1997 wurde er in Deutschland auch zum Sportler des Jahres gewählt. Doch schon bald kamen Doping-Gerüchte auf. 2002 wurde der Rad-Profi positiv auf Amphetamine getestet und daraufhin für sechs Monate für den Profi-Sport gesperrt. Auch in den Dopingskandal um Eufemiano Fuentes soll er verwickelt gewesen sein. Jan Ulrich bestritt aber stets jegliche Verstrickungen in diesen Fall. Im Februar 2007 gab Jan Ullrich dann das Ende seiner Rad-Profi-Karriere bekannt. Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten befand der Internationale Sportgerichtshof Jan Ullrich in der Doping-Affäre für schuldig- Die Verurteilung bedeutete die Aberkennung und Annullierung aller seiner Erfolge seit Mai 2005. Darunter fiel unter anderem der dritte Platz bei der Tour de France 2005 und der Sieg bei der Tour de Suisse 2006.

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