Hollywoods sanfter Riese ist tot

Die Bezeichnung „Sanfter Riese“ hat kaum ein Hollywood-Star so verdient wie Michael Clarke Duncan. Der Schauspieler habe am 13. Juli 2012 einen Herzinfarkt erlitten und sich seitdem in stationärer Behandlung befunden, wie aus einem Statement seiner Verlobten, Omarosa Manigault, hervorging. Er habe sich davon jedoch nie erholen können und verstarb am 03. September 2012 im Cedars Sinai Medical Center im Alter von 54 Jahren.
Duncan, der mit seiner Schwester und seiner Mutter in Chicago aufwuchs, arbeitete als Bauarbeiter und Türsteher, bevor er sich in den 1990er Jahren an einer Hollywood-Karriere versuchte. Dank seiner beeindruckenden Erscheinung erhielt er Jobs als Bodyguard von Schauspielern wie Will Smith, bevor er seine erste größere Rolle an der Seite von Bruce Willis im Katastrophen-Blockbuster „Armageddon“ spielte. Auftritte in erfolgreichen Kinoproduktionen wie „Planet der Affen“ oder „Sin City“ folgten.

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Den meisten Kinofans wird er in seiner eindrucksvollsten Rolle in Erinnerung bleiben, mit der er 1999 seinen internationalen Durchbruch feierte: als gutmütiger, riesiger Todeszellenhäftling John Coffey in der Stephen-King-Verfilmung „The Green Mile“. Mit seiner Ausstrahlung und gewaltigen Leinwandpräsenz spielte der fast zwei Meter große Hüne den Hauptdarsteller Tom Hanks glatt an die Wand und wurde für diese Leistung prompt mit Nominierungen für den Oscar und den Golden Globe geehrt.
Viele seiner Schauspielkollegen meldeten sich bereits zu Wort und verliehen ihrer Trauer via Twitter & Co. Ausdruck. So ließ Tom Hanks (56) mitteilen, dass er „schrecklich traurig über den Verlust von Big Mike“ sei. Der Musiker MC Hammer (50) bezeichnete ihn als „einen der Besten unter den Menschen“, Kollege Terry Crews (44) würdigte besonders Duncans Verdienste als schwarzer Schauspieler, der den Weg für ihn und viele schwarze Schauspieler geebnet habe.
Der beliebte Schauspieler stand bis zuletzt vor der Kamera. Das Sportdrama „From the Rough“ soll noch in diesem Jahr in die Kinos kommen.

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