Christina Aguilera kritisiert den Schönheitswahn

Der Schönheitswahn der Medien

Wer hat die schönsten Beine? Wer macht am Strand die beste Figur? Wer hat den flachsten Bauch? Täglich wird in den Medien das Erscheinungsbild der weiblichen Stars bewertet und genau unter die Lupe genommen. Da entwischt kein Gramm Fett und bleibt kein noch so winziger Ansatz Orangenhaut unentdeckt. Die meisten Frauen – und nicht nur die Stars – nehmen diese vernichtenden Urteile todernst, und so versuchen sie, dem Anti-Image zu entfliehen, indem sie ihr Geld in Fitness-Studios tragen, statt Nahrung Diätratgeber verschlingen und die interessantesten Praktiken ausprobieren, wie beispielsweise sich in Frischhaltefolie einzuwickeln.

Rund, na und? Es kommt auf die Prioritäten an

Eine berühmte Vertreterin der Gegenbewegung kommt aus ganz unerwarteter Richtung und heißt Christina Aguilera. Voller Stolz und mit erhobenem Haupt präsentiert sich die Sängerin nach der Geburt ihres Sohnes in figurbetonten Outfits. Sie zeigt nicht die geringste Scheu davor, durch ihre Gewichtszunahme nicht immer im positivsten Rampenlicht zu stehen. Darüber sagt sie selbst, sie liebe jedes Gramm an sich, und das Wohlergehen ihres Kindes stehe schließlich über allem anderen. Außerdem, so sagt der Star, laste viel zu viel Druck auf Frauen, immer perfekt auszusehen, wogegen sich Christina eindeutig ausspricht.
Wir erinnern uns alle an das heiße „Dirty“-Video, in dem sie einen Boxring zur Bühne ihrer sexy Tanzeinlagen macht. Vergleichen wir ihre neuen Schnappschüsse, so ist von ihrer damaligen Figur nicht mehr viel übrig. Und trotz allem: Sie hat an Attraktivität nicht eingebüßt, ganz im Gegenteil. Mit ihrem ganz offen zur Schau gestellten Statement holt sie sich massig Sympathiepunkte; egal, ob mit ein paar Kilo mehr oder weniger auf den Hüften. Und schließlich kommt es auch ganz darauf an, welche Prioritäten man setzt.

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