Wer gibt Bobbi Kristina Houston nun Halt?

Sie waren wie Pech und Schwefel. Whitney Houston und ihre Tochter inzwischen neunzehnjährige Tochter Bobbi Kristina waren ein eingespieltes Team, wie Freundinnen traten sie gemeinsam auf, immer eng umschlungen und absolut harmonisch. Sie gaben sich gemeinsamen Halt und Kraft, gerade in schwierigen Zeiten. Jetzt ist Whitney Houston tot und ihre Tochter kann den Verlust ganz offensichtlich kaum verwinden. In einem Interview mit Talk-Queen Oprah Winfrey gab sie sich zwar stark und gefestigt, doch konnte sie den Schmerz und die Trauer nur schwerlich weglächeln. Doch sie gibt sich zuversichtlich, wolle das Andenken ihrer Mutter ehren, indem sie ihr nacheifere. Bobbi Kristina habe sich zum Lebensziel gemacht, es der Soul-Diva gleichzutun, auf der Bühne sowie vor der Kamera als Schauspielerin. Sie sprach so lieb- und würdevoll von „ihrem Engel“, dass sogar bei Winfrey die Tränen kullerten.

Doch alles Mitleid mit einem jungen Mädchen, das gerade den wichtigsten Halt im Leben verloren hat, täuscht nicht darüber hinweg, dass Bobbi Kristina ganz offensichtlich nicht nur in die künstlerischen Fußstapfen ihrer Mutter tritt. Schon letztes Jahr sorgten Bilder für Aufsehen, auf denen die Houston-Tochter angeblich beim Koksen zu sehen ist. Und auch die jüngsten Berichte geben Anlass zur Sorge: Laut dem amerikanischen Magazin National Enquirer soll Bobbi Kristina beim Kiffen erwischt worden sein. Fotos zeigten die Neunzehnjährige beim Marihuana-Konsum mit einer Wasserpfeife. Sogar den Drogendealer soll ihr die Mutter vererbt haben, behauptet das Magazin.

Noch zu Lebzeiten habe sich die Soul-Diva extreme Sorgen um ihre Tochter gemacht, forderte sie angeblich immer wieder auf, sich professionelle Hilfe zu suchen. Nun sind die restlichen Familienmitglieder, Whitneys Mutter Emily Houston (79) und die berühmte Tante Dionne Warwick (63), alarmiert. Wollen sie doch verhindern, dass die Enkelin und Großnichte in denselben Sumpf aus Drogen, Alkohol und Tabletten gerät.
Und noch etwas beobachten sie mit Sorge. Den Kontakt zu Bobbi Kristinas Vater, R&B Sänger Bobbi Brown. Für die Familie von Houston ist er die Wurzel allen Übels. Ihm werfen sie vor, Whitney Houston konsequent drogenabhängig gemacht zu haben und damit mitschuldig an ihrem viel zu frühen Tod zu sein.
Doch in dieser Hinsicht können alle vorerst beruhigt sein. Bobbi Kristina hat und will keinen Umgang mit ihrem Vater. Das war auch schon zu Lebzeiten ihrer Mutter so. Bleibt zu hoffen, dass sich Bobbi Kristina Houston fängt und ihrer Mutter so den größten Wunsch erfüllt: Glücklich zu werden.

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