Benjamin Herd beim Supertalent

Ex-DSDS-Aufreißer Bennie scheitert beim Supertalent

Castingshows sind immer noch ein Phänomen, denn sie üben auf Zuschauer und Casting-Teilnehmer gleichermaßen einen besonderen Reiz aus. Manchmal ist der Reiz vor tausenden von Zuschauern zu singen so groß, dass manche Gesichter immer wieder im TV auftauchen. So jetzt auch das von Ex-DSDS-Kandidat Benjamin Herd (20).

Benjamin Herd scheiterte beim Supertalent
Benjamin Herd scheiterte beim Supertalent
(c) RTL / Andreas Friese

Von DSDS zum Supertalent
Vor fünf Jahren fiel der 1,60 Meter kleine Mann eher durch seine dicke Fresse, wie Dieter Bohlen sie damals nannte, anstatt durch sein Talent auf. Trotzdem schaffe er es 2008 auf Platz sechs. Als er am Samstagabend die Bühne vom Supertalent betrat war eines sofort erkennbar, den Bennie von damals gab es nicht mehr, denn vom Möchte-Gern-Rüpel war nichts mehr zu spüren. Mit Brille und Hosenträgern versuchte Bennie sein Image aufzubessern. Dieter Bohlen erkannte Bennie zwar sofort war durch die äußerliche Veränderung aber nicht so einfach zu beeindrucken: „Damals warst du wie der gestörte Checker. Hast du jetzt ein neues Image? Der beste Sänger warst du damals ja nicht so.“

Bennie scheitert beim Supertalent
Bennie arbeitete seit seinem DSDS-Aus an seiner Karriere, versuchte es sogar am Ballermann, bis jetzt ohne Erfolg. Heute verdient der gelernte Einzelhandelskaufmann seinen Lebensunterhalt mit verschiedenen Nebenjobs um noch genügend Zeit für seine Leidenschaft, das Singen, zu haben. Mit „Eisberg“ von Andreas Bourani versuchte Bennie seinen Neuanfang, um sich den Traum von einem Plattenvertrag endlich zu erfüllen. Doch leider reichte es nicht. Von Michelle Hunziker (35) und Thomas Gottschalk (62), die Bennie nicht einmal kannten: „Ich bin einer der wenigen, der dich nicht aus DSDS kennt. Ich hatte nicht den Eindruck, dass du der Pop-Welt beim ersten Mal verloren gegangen bist“, gab es ein Nein. Lediglich Dieter Bohlen (58) erkannte die Steigerung die Bennie in den letzten fünf Jahren gemacht hatte: „Du bist viel, viel, viel besser geworden. Du scheinst echt an dir gearbeitet zu haben. Aber es kommt schon ein bisschen Musical-mäßig rüber. Ich weiß nicht, warum du schlecht ankommst.“ und honorierte diese mit einem Ja, auch wenn dies zum Weiterkommen nicht reichte.

Man hat eben doch keinen Freifahrtsschein, wenn man schon einmal mehr oder weniger erfolgreich an einer Castingshow teilgenommen hat.

 

 

 

 

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