Mantel in Hahnentrittmuster (Quelle: Two for Fashion - Das OTTO-Fashion-Blog / http://www.flickr.com/photos/twoforfashion/5167042412/)
Trends

Hahnentrittmuster – Der Winter wird alles andere als konservativ

Mantel in Hahnentrittmuster (Quelle: Two for Fashion - Das OTTO-Fashion-Blog / http://www.flickr.com/photos/twoforfashion/5167042412/)
Mantel in Hahnentrittmuster (Quelle: Two for Fashion - Das OTTO-Fashion-Blog / http://www.flickr.com/photos/twoforfashion/5167042412/)

Hahnentrittmuster? Ist das nicht etwas altmodisch? Nicht mehr: Konservativ war gestern! Das bekannte Hahnentrittmuster vermittelt oft ein sehr klassisches Bild; so sah man das Muster früher hauptsächlich bei Anzügen, Kostümen und Mänteln. Doch der diesjährige Sommer 2011 hat bereits bewiesen, dass Textilien wie Kleider und Shirts in Hahnentrittoptik alles andere als angestaubt sind. Das Revival des Musters ist aber glücklicherweise nicht nur den warmen Temperaturen vorbehalten, sondern darf auch gern in der aktuellen Herbst- und Wintermode weiter getragen werden. Und genauso wie im Sommer ist besonders die klassische, aber keinesfalls langweilige Variante in Schwarz/Weiß ein wahrer Eye-Catcher. Auch in Herbsttönen wie braun passt das Houndstooth-Muster perfekt zu der aktuellen Wintermode mit Seventies-Einflüssen.

Doch was hat es mit dem kuriosen Namen des meist zweifarbigen Karomusters auf sich? Wer genau hinschaut, wird erkennen, dass das Muster an den Fußabdruck eines Hahns erinnert und sich als Rapport über den ganzen Stoff grob oder feingemustert wiederholt. Die Ecken der Karos sind verlängert und  im Uhrzeigersinn gedreht. Dabei verlaufen die Verbindungen zwischen den Karos senkrecht bzw. im rechten Winkel zueinander. Oft wird der Hahnentritt mit dem Pepita-Muster verwechselt, das heutzutage zum Beispiel bei Kochhosen zu finden ist, obwohl es in den 50er Jahren auch bei eleganter Damenkleidung üblich war. Im Gegensatz zum Hahnentritt verlaufen bei Pepita die Verbindungen der Karos diagonal.

Das Hahnentrittmuster hat Tradition, aber ist alles andere als konservativ. Ursprünglich bei Kleidungen im schottischen Tiefland üblich, erschien das Muster bereits 1933 in der Männerkollektion von De Pinna, einem Bekleidungshändler aus New York, bekannt für luxuriöse Herren- und Damenmode. Auch heute verfehlt das Hahnentrittmuster nie seine Wirkung. In Kombination mit dezenten Accessoires unterstreicht es einen edlen Look – Genau das Richtige in dieser Herbst- und Wintersaison. Darüber hinaus sind ebenfalls Accessoires wie Taschen, Socken oder Tücher mit Hahnentrittmusterung 100%ige Eye-Catcher. In Kombination mit Jeans gekonnt Stilbruch begehen: Alles ist erlaubt und das Hahnentrittmuster überzeugt ebenso in der Balance von edlem Look und Casual Wear.

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