Lady Gaga, BAMBI für Pop International (Foto: Hubert Burda Media)

Staraufgebot und Kritik bei der BAMBI-Verleihung 2011

Gestern lud Hubert Burda Media wieder zur Verleihung des BAMBIs ein. Dem Ruf des Medienunternehmens folgten viele Stars und so kamen mehr als 800 Gäste nach Wiesbaden in die Rhein-Main-Hallen. 6 Millionen Menschen verfolgten das Medienereignis, das mittlerweile zum 63. Mal stattfand. Die diesjährige Veranstaltung zeigte sich wieder sehr vielfältig: So fanden sich nationale und internationale Stars zum BAMBI  2011 ein. Gwyneth Paltrow, Preisträgerin in der Kategorie Film International, übernahm die Begrüßung. Dabei wirkte sie wie gewohnt bescheiden, mit der richtigen Prise Hollywood-Glamour.

Viel Kontroverse gab es im Vorfeld der Veranstaltung durch die Bekanntgabe von Bushido als Preisträger in der Kategorie Integration. Nach einer Laudatio durch Peter Maffay versuchte er sichtlich nervös, die Kritik, unter anderen von Peter Plate (Rosenstolz) ausgeübt, durch seine Rede zu entschärfen. Einerseits wollte er nicht auf die Diskussion eingehen, räumte jedoch ein, dass jeder eine zweite Chancen verdient hätte.

Lady Gaga, BAMBI für Pop International (Foto: Hubert Burda Media)
Lady Gaga, BAMBI für Pop International (Foto: Hubert Burda Media)

Neben erhitzen Gemütern gab es aber auch viele Preisträger, bei denen man sich einig war. So wurden unter anderen Thomas Gottschalk (TV Ereignis des Jahres), Rosenstolz (Comeback), Tim Bendzko (Auszeichnung als Newcomer) und Justin Bieber, der den Entertainment-BAMBI erhielt, ausgezeichnet. Eine Überraschung stand Letzterem bevor, als er von zwei Fans auf der Bühne umarmt wurde.

Auch Lady Gaga gab sich die Ehre. Sie überzeugte wieder einmal mit ihrem Auftritt, allerdings in einem für sie recht dezentem Outfit. Sie erhielt außerdem den BAMBI in der Kategorie Pop International, überreicht von Karl Lagerfeld.

Den Kritiken zu der Auswahl der Preisträger und einigen fehlenden Überraschungen zum Trotz zeigt der BAMBI 2011 wieder einmal, dass diese Veranstaltung  unterschiedlichste Preisträger zusammenbringt und somit kein einseitiges Medienereignis darstellt.

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