Prada: von der Flaute zum boom!

Prada wieder im Vormarsch
Dass der Teufel Prade trägt, ist ja nichts neues, doch anscheinend habe auch wohlgesonnerene Stimmen Prada erhört. Der Umsatz der Luxusmarke ist im ersten Halbjahr des Jahres 2012 um satte 36% gestiegen, somit kletterte der Nettogewinn auf 286 Mio. Euro.

© Prada

In der letzten Zeit zeichnete sich auch in Pradas SpAs Büchern der Negativtrend der gesamten Luxusbranche deutlich ab, jetzt scheint diese Abwärtsspirale endlich vorbei zu sein. Der CEO des Konzerns, Patrizio Betrelli, redete von einem anhaltendem Wachstum und freute sich über die aktuellen Entwicklungen, welche ihn sehr zufriedenstellten. Seiner Meinung nach sei dies die lang ersehnte Belohnung für Pradas Stil Commitment und Spitzenqualität.

Internationale Fangemeinschaft als Wachstumsmotor tätig
Die ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres brachten dem Modegiganten tatsächlich einen Umsatzwachstum von umgerechnet 36% auf stolze 1,134 Mrd. €. Diesen starken Wachstum war den Prada Stores zu verdanken, denn das Retalgeschäft stieg in diesem Zeitraum sogar um 47% und macht somit gegenwärtig unglaubliche 81% des Gesamtumsatzes aus. Es kam zur Eröffnung von 28 neuen Geschäften, was bedeutet, dass der Konzern selbst nun 414 Geschäfte selbst führt (davon 102 Miu Miu, 263 Prada, 6 Car Shoes und 43 Church’s).

Aber auch das Wholesale Geschäft stieg an, zwar nur um 4% aber immerhin auf 294,7 Mio. €. Lizentechnisch legte das Geschäft um 34% zu, und auch der asiatische Markt boomt mit einem Umsatzwachstum von 44% immer noch. Die Shopping -Touristen in Europa erhöhten den dortigen Absatz um 31%. Am beliebtesten sind immer noch Prada Taschen, hier stieg der Umsatz weltweit um ganze 52 %.

Bertelli als Optimist
Zu guter letzt bleibt Bertelli trotz der insgesamt negativen Marktentwicklung der Branche optimistisch. Wenn man sich seiner Umwelt bewusst sei, könne man auch dem entsprechend Reagieren und die eigene Markenstärke sowie ein gesundes Vertrauen helfe dabei, Ziele zu erreichen.

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