Take A Look at: Karo Rock

Der Karo Rock hält Einzug in den Kleiderschrank. Zur kalten Jahreszeit ist das Karomuster ein wiederkehrendes Element, auf das ihr setzen könnt. Früher galt einmal die Regel: Je mehr Karos ein Rock besitzt, desto reicher war die Person, die sie getragen hat. Heute ist das egal und ihr habt die freie Wahl, wie groß, wie klein und wie viele Karos ihr auf eurem Rock haben wollt. Fakt ist nur: Ihr braucht Karo! Wir verraten euch die Trends.

Karierter Rock mit großen Karos von Gerry Weber

Woher kommt der Karo Rock?

Karierter Rock von Betty Barclay

Die Geschichte des Karo Rocks geht auf das frühe Mittelalter zurück. Ab dem 15. Jahrhundert wurden die Kleider in Ober- und Unterteil unterteilt. Seitdem ist es Frauen vorbehalten, Röcke zu tragen, da sie damals aus einem Kleid entstanden sind.

Das Muster an sich geht auf die schottischen Clans zurück, die die meisten Muster, die sie verwenden, selbst erfunden haben. Es stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurden ausschließlich von Männern getragen. Das ist auch die Ausnahme in der Rock- Welt, denn auch wenn nur Frauen Röcke tragen, haben die englischen und schottischen Männer schon immer den Kilt getragen, der aussieht wie ein Rock und mit Karomuster überzogen ist. Heute gibt es allerdings auch den Kilt als Damenrock, allerdings eher zum Spaß. Traditionell wird er nämlich immer noch nur von Männern getragen.

Schwarz- weißer Karo Rock im 50ies Style mit Gürtel von Alba Moda

Das Muster hat sich nach und nach weiterentwickelt. Von Tartan über kleine Karomuster wie das Vichy- Karo bis hin zum typischen Glencheck ist alles zu sehen. Unbunte Karomuster, die nicht aus zwei bis drei Farben bestehen, gibt es auch. Sie nennen sich Pepita und Hahnentritt. Natürlich können sie auch in anderen Farben überzeugen, aber ganz klassisch geht es eben in Schwarz und Weiß bei diesen beiden Mustern zu.

Vielfältig im Schnitt & im Muster

Schlichter, klassischer karierter Rock von Otto

Vom Schnitt her gibt es ganz viele Unterschiede. Wenn wir einen Blick auf den traditionellen Schottenrock werfen, der eine klassische Knielänge hat und gewickelt wird, wird schnell klar, dass es ganz unterschiedlich zugehen kann. Frauen setzen meisten auf die A-Linie, da sie weich fällt und jedem steht. Es gibt aber auch lange Karo Röcke, genauso auch Miniröcke mit Karomuster. Pencil Skirts, aber auch ausgestellte Röcke wie Tellerröcke und Tüllröcke gibt es zur Auswahl. Ein kleiner Gehschlitz ist auch gern gesehen und den Rock könnt ihr auf der Hüfte, aber auch als High Waist Variante tragen. Hier sind euch keine Grenzen gesetzt und so liegt die Qual der Wahl bei euch.

Godetrock mit Karos von Rosetta Getty
Blau- grauer Karorock von S.Oliver

Vom Material her dreht sich in diesem Jahr alles um dicke Materialien. Das Tartan- Muster kommt ganz stilecht aus Schurwolle daher. Bei kühlen Temperaturen habt ihr so, selbst ohne dicke Strumpfhose, keine kalten Beine. Häufig gibt es aber auch Baumwoll- und Mischgewebe, die die Schurwolle bei den traditionellen Tartan Röcken ablösen. Sie ist leichter und hält mindestens genauso warm.

Fernab vom Tartan- Muster gibt es aber auch andere Materialien. So wird auf feine Materialien wie Seide, Chiffon, aber auch Tüll gesetzt, der in transparenten Looks daherkommt. Genauso gibt es aber auch Jersey, Samt, aber auch Brokat und Seersucker. Vom Material zumindest bekommt ihr keine Einschränkung und habt für jede Situation den richtigen Karorock parat.

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