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H&M erhöht Löhne für Arbeiter aus Bangladesch

Das schwedische Textileinzelhandelsunternehmen H&M bezieht den größten Teil seiner Bekleidung aus Niedriglohn-Ländern. Auch wenn die Gehälter in Bangladesch und einigen anderen Ländern als ziemlich gering gelten, sollte man die Fabrikmitarbeiter auf keinen Fall unterschätzen. Viele Arbeiter müssen mit einem monatlichen Verdienst von 37 Dollar, umgerechnet ca. 29 Euro, pro Monat auskommen. Aufgrund dessen protestierten immer mehr Mitarbeiter in den letzten Monaten.

H&M ergreift die Initiative
Karl-Johann Perrson, Chef von H&M, meldete sich nun zu Wort. Er ist dafür, dass der Mindestlohn dieser Fabrikarbeiter angehoben wird. Es sind schließlich auch nur Menschen, die ihre Arbeit sehr gut machen und dies zu einer wirklich sehr mageren Bezahlung. Sie sind mit größtem Respekt zu behandeln und deshalb sollen nun nicht nur die Gehälter steigen, sondern auch die Arbeitsbedingungen sollen verbessert werden. Schließlich wächst die Wirtschaft stetig und da ist eine Lohnerhöhung das Mindeste.

Import seitens H&M steigt weiterhin
H&M möchte außerdem das Geschäft in Bangladesh in den nächsten Jahren steigern. 10-15 % mehr sind pro Jahr geplant. Diese neuen Vorhaben bringen die Wirtschaftslage in Bangladesch sehr weiter.
Die letzte Mindestlohnerhöhung fand im Jahr 2010 statt, dies war auch erst die zweite Erhöhung seit dem Jahr 1983.

Gute Geschäfsbeziehungen mit Bangladesch
Da die Geschäftsbeziehungen seit Jahren sehr gut laufen, ist es nun auch endlich an der Zeit diesen Arbeitern für ihre Leistungen mehr zu bieten. Schließlich tragen diese auch zu dem Erfolg des Unternehmens bei. 2011 wurden 19 Milliarden Dollar aus Bangladesch exportiert und dies war alles nur aus der reinen Textilindustrie. Mit seinen 1,5 Milliarden Dollar Wert von Kleidung, gilt H&M als größter europäischer Kunde in diesem Land.

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