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Leipzigs modernstes Shopping-Center eröffnet: „Die Höfe am Brühl“

Nach fast 2 Jahren Bauzeit hat das neue moderne Shopping-Center in Leipzig seit gestern seine Pforten geöffnet:
„Die Höfe am Brühl“, auch bekannt als die alte „Blechbüchse“ ist als Einkaufspalast wieder erwacht.

Die vier Themen-Innenhöfe
Insgesamt umfassen die „Höfe“ 111.000 Quadratmeter und davon machen sich vier Themenhöfe auf rund 27.500 Quadratmetern und drei Ebenen mit 130 Läden breit, die 850 neue Arbeitsplätze für Leipzig schaffen. Außerdem gibt es 820 Parkflächen und 31 exklusive Wohnungen auf der vierten Ebene .
Als Treffpunkt für die Internetgeneration befindet sich am westlichen Ende der Drey-Schwanen-Hof. Thematisch angeordnete Geschäfte rund um Technik, Internet und Zukunft, sowie eine Media-LED-Wand kann der Technikfreund hier finden.
Ganz der Welt der Mode und des Lifestyles hat sich hingegen der Lattermanns-Hof am anderen Ende gewidmet.
Die beiden Höfe in der Mitte, der Goethe Hof und der Plauenscher Hof, laden die Besucher, durch ihre Elemente von Natur und Wasser, ganz zum entspannen ein.

Die Geschäfte
Neben den bekannten Modestores wie H&M, New Yorker und Miss Sixty haben auch Labels wie Lascana, Jack Wolfskin oder G Star in den Höfen ihren Platz gefunden. Thomas Sabo besticht dagegen mit edlem Schmuck und extravaganten Uhren.
Auch im gastronomischen Bereich kommt jeder Kunde auf den Geschmack: Unter anderen Swiss Break, Valentino Ristorante oder Immergrün laden hier zum schlemmen und genießen ein.
Sogar für die Kleinsten ist gesorgt: Im Untergeschoss befindet sich für die Kids ein Kinderkino, eine Indoor-/Erlebnisspielwiese und diverse Geschäfte wie den Gummibärenladen oder den Maulwurfshop.

Leipzigs alter Handelsplatz
Im Mittelalter liegt der alte Handelsplatz an der Kreuzung der „Via Regia“ und „Via Imperii“. Eine der bedeutensten Ost-West-Handelsrouten, die von Paris nach Russland führt und Rom mit der Ostsee verbindet. In erster Linie machten Pelzhändler den Brühl im 19. Jahrhundert zum weltweit wichtigsten Marktplatz. Das „Kaufhaus Brühl“ eröffnete damals 1907 als modernstes und edelstes Kaufhaus in Deutschland. Nachdem es im zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört wurde, durfte 1968 der Leipziger Bildhauer Harry Müller (81) die Fassade mit avantgardistischen Alu-Waben versehen. Zu der Zeit wurde das Kaufhaus „Blechbüchse“ genannt und war kurze Zeit sogar das Größte der DDR. Mit der Wende kam auch der Zusammenbruch des Hauses und es schaffte keinen großen Erfolg mehr. Seit 2001 stand es jahrelang leer bis der Großinvestor „mfi“ rund 26 Millionen investierte um die jetztigen „Höfe am Brühl“ zu eröffnen.

Fotos: Höfe am Brühl

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