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Schulterpolster kommen zurück

Eine lange Geschichte
Schulterpolster waren bereits im 17. Jahrhundert sehr gefragt. Damals waren sie eine Art Statussymbol der Oberklasse. Wer Schulterpolster trug wurde gleich als wohlhabend identifiziert und hatte einen anderen Stellenwert in der Gesellschaft. Zur richtigen Mode wurden die breiten Schultern dann in den 1930ern bei wirtschaftlich und politisch erfolgreichen Frauen, die hierdurch ihre Stärke und Gleichwertigkeit zur männlichen Bevölkerung zum Ausdruck bringen wollten. Die Polster wirkten also damals schon stark und taff.

Die 90er
In den 90er Jahren wurden die Schulterpolster dann zum Unisex-Trend. Sowohl Frauen als auch Männer trugen sie. Die immense Beliebtheit zu dieser Zeit lässt sich immer noch nachempfinden, wenn man sich Musikvideos aus dieser Zeit ansieht. Dieser Style galt damals als extrem angesagt und hip. Doch so wie die 90er, ging auch dieser Modetrend schnell wieder zu Ende.

Das Comeback
Schon länger hatte die Modebranche versucht, die Schulterpolster zurück zu holen. Einige Jahre war dies eher mäßig erfolgreich. Jetzt allerdings kommen sie, wie viele Modeerscheinungen, wieder zurück. Einige Prominente haben in der letzten Zeit dazu beigetragen. Hierunter Berühmtheiten wie beispielsweise Agyness Deyn oder Beyonce Knowles. Zwar sieht man diesen Trend noch nicht in jedem Schaufenstern, aber auf den Laufstegen ist er auf jeden Fall wieder zu Hause.

So funktioniert es
Die Polster wirken am besten bei schmalen Frauen. Je kleiner und zierlicher, desto größer der Effekt. Unheimlich gut steht dieses Accessoire dem androgynen Typ. Diese Frauen können auch sehr große und auffällige Polster tragen. Die etwas größeren und weiblicheren Frauen sollten hingegen kleinere Schulterpolster wählen, da sie sonst schnell Gefahr laufen, etwas zu massiv zu wirken. Aber egal welcher Typ Frau, mit der richtigen Wahl der Polster wird die Taille betont und es entsteht ein schöner, weiblicher Look.

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