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Magermodels auf der Fashion Week Berlin unerwünscht!

Nicht nur die neusten Trends, sondern auch ein gesundes Körperbild sollen auf der Berliner Modewoche präsentiert werden. Die Initiatoren der Fashion Week Berlin und die Modezeitschrift Vogue setzen sich dafür ein, dass zu magere Models nicht auf den Laufsteg kommen.

Models als Vorbilder und Botschafter
Die Vogue gehört zu einer der bedeutendsten Modezeitschriften der Welt. Nicht nur bei Aktionen wie der jährlichen Fashion’s Night Out mit besonderen Shopping-Aktionen ist die Zeitschrift engagiert. Die Chefredakteurin der deutschen Vogue, Christiane Arp, erklärt das Frauenbild, das sich die Zeitschrift wünscht: Models, die älter als 16 Jahre sind und ein gesundes Körperbild repräsentieren sollen demnach auf den Laufstegen zu sehen sein. Denn Models seien für viele Mädchen und Frauen Vorbilder und als Botschafterinnen für die gesamte Modebranche unterwegs. Daher hat die Vogue eine internationale Gesundheitsinitiative gestartet, an deren Prinzipien sich auch die Fashion Week Berlin halten soll. Die Zeitschrift geht mit gutem Vorbild voran und arbeite zumindest nicht wissentlich mit Models, die jünger als 16 Jahre alt sind oder an Essstörungen leiden.

Die Modehauptstadt Berlin
Vom 04. bis zum 07. Juli 2012 findet die Fashion Week Berlin in der Hauptstadt statt. Nationale und internationale Labels und Designer werden ihre neuesten Kreationen vorstellen. Dabei appelliert die Vogue mit ihrer Initiative auch an die kreativen Köpfe: Ein gesundheitsbewusstes Arbeitsumfeld solle für die Models geschaffen werden. Zudem sollen die Kleider nicht in unrealistisch kleinen Mustergrößen angeboten werden. Dies würde das Engagement sehr dünner Models begünstigen. Insgesamt sechs verschiedene Punkte hat die Vogue erarbeitet, um bei den Modewochen gegen Magermodels vorzugehen, die vom Catering über Arbeitszeiten bis hin zu den Mustergrößen reichen. Die Ergebnisse des Engagements können dann bei den Modeschauen auf der Fashion Week Berlin Anfang Juli begutachtet werden.

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