NIKE Skandal!

Es war ein Prozess der ein ganzes Jahr in Anspruch nehmen sollte. Doch schließlich hat es geklappt. Nach mehr als 11 Monaten wurde endlich eine Entscheidung gefällt und diese hat es auf den ersten Blick in sich. Aber halt nur auf den ersten Blick. Denn wenn man mal genauer hin schaut, dann erkennt man ein Millionengeschäft, welches die Armut bestimmt.

Glück im Unglück?
Für Nike ist das wohl die zentrale Frage. Denn jetzt hat der große Weltkonzern von Sportartikeln einer Zahlung von 1 Millionen US Dollar zugestimmt, die 4500 indonesische Fabrikarbeiter für ihre Überstunden entlohnen soll.
Das ist eine mächtige Summe. Aber der Sportartikel Konzern Nike könnte hier noch vom Glück im Unglück reden, da das indonesische Rechtssystem nur eine Nachzahlung der letzten 2 Jahre vorsieht und Nike damit ganz schön billig davon kommt. Berichten zufolge sind es Überstunden der letzten 18 Jahre, um die die Fabrikarbeiter von Nike betrogen wurden und jetzt sind es lediglich 2 Jahre für die sie von einem Weltkonzern eine Erstattung der geleisteten Überstunden bekommen. Vielleicht sollte der Konzern Nike mal genauer darüber nach denken ob so ein Verhalten wirklich fair ist.

Neben Nike sind es aber auch Adidas und Puma, die nach großem Nachdruck der Presse und verschiedener Nichtregierungsorganisationen unterzeichneten, dass sie unter anderem die freie Gründung von Gewerkschaften und Tarifverhandlungen garantieren. In Zukunft soll die Abwicklung von solchen Beschwerden deutlich schneller geregelt werden, weswegen man jetzt eine Task Force zur Abwicklung künftiger Beschwerden eingerichtet hat.
Gewerkschafter und Menschenrechtler sind sich einig, dass dieser Fall zukünftig dazu beitragen werde, andere Unternehmen zu ähnlichen Schritten zu zwingen.

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