Gute Fashion für gute Menschen

Gut gekleidet sein und gleichzeitig Gutes tun – nach diesem Prinzip richten sich Eco Fashion und Sustainable Design. Und das liegt absolut im Trend. So beschäftigt die Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein in diesem Jahr viele große Mode-Events weltweit.

Doch was ist das? Was macht diese Mode aus und wo konnte man sie dieses Jahr bereits sehen? Und will heutzutage nicht irgendwie jeder auf der Nachhaltigkeits-Welle mit schwimmen?

Wichtig zu wissen, ist: Eco Fashion bietet mehr als lediglich die Nutzung von ökologisch verträglichen Materialien. Die ganze Wertekette steht hier unter Beobachtung: Designer und Hersteller von Eco Fashion und Sustainable Design setzen sich ebenso für die Einhaltung von ethischen Kriterien ein wie zum Beispiel Fair-Trade. Die Welt soll umweltgerechter und fairer werden. Klingt nach einem großen und schwierigen Vorhaben. Doch viele Designer haben sich bereits der Eco Fashion verschrieben. Jüngstes Beispiel ist die Berlin Fashion Week im Juli 2011. Hier war bereits der Ruf der „grünen Mode“ deutlich zu vernehmen: Wer als Designer und Label auf dem Lavera Showfloor präsentieren wollte, musste den hohen Ansprüchen von Nachhaltigkeit gerecht werden. So war unter anderem Stücke von Nanna Kuckuck auf dem Catwalk im Kosmos zu bewundern.

Anya Hindmarchs Eco-Bag (von yamkazz)

Müsli-Look und Bio-Treter waren gestern: Auch international setzen Eco Fashion und Sustainable Design bedeutende Maßstäbe. Unvergessen ist die Anya Hindmarch Tasche „I’m not a plastic bag“, die zum Must-have wurde. Im Februar 2005 hatte die Eco-Fashion auf der New York Fashion Week ihr Debüt. In 2011 nahm die nachhaltige Mode schon einen großen Teil der Kollektionen ein, wie bei Organic by John Partrick. In Kanada wurde die „grüne Mode“ in diesem Jahr gleich in einem ganzen Fashion Event gefeiert. Doch in der Modewelt gibt es nachhaltige Konzepte nicht erst seit einem halben Jahrzehnt. Second-Hand-Shops sind seit Jahren erfolgreich. Aus alt macht neu: Der berühmte Vintage-Look ist zwar nicht ganz so ambitioniert wie die reine Eco Fashion, jedoch sind auch hier Merkmale von Nachhaltigkeit sehr wohl zu entdecken. Der aktuelle Hype um Kleidertauschpartys beweist das sehr eindrucksvoll.

Hinter Eco Fashion stecken unterschiedliche Motive; hauptsächlich will man den Bedürfnissen der heutigen Fashion-Community nachkommen. Aber am Ende zählt das Ergebnis. Es ist also gar nicht schwer, gut zu sein. Und wenn das durch Fashion möglich ist, dann umso besser: Die Umwelt freut es und uns ebenso!

 

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