Bild: Esprit Pressebild
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Esprit bald am Ende?

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Wirft man einen Blick auf die Esprit – Kollektion, ist die Auswahl vielseitig: von der Jacke über Pullover hin zu Jeans ist alles dabei, was man für modisches Auftreten braucht. Seit Jahren hat Esprit zweistellige Umsatzsteigerungen vermeldet – und jetzt das: Im Jahr 2011 verzeichnet der Konzern einen deutlichen Umsatzeinbruch und nach verlustreichen Jahre zieht sich die Marke sogar komplett vom amerikanischen Markt zurück. Die weitere Schließung von 80 unrentablen Filialen außerhalb der USA sei bereits im Gange, so ließ es uns die Esprit Holdings Limited bei der Veröffentlichung der Jahreszahlen wissen. Die Gruppe werde sich nur noch auf die Wachstumsmärkte konzentrieren und sich von unprofitablen Geschäftslokalitäten und Märkten zurückziehen. Dennoch sind weltweit Investitionen über 1.8 Milliarden Euro, auf die nächsten 4 Jahre verteilt, geplant um kräftig zu wachsen.

Dabei war die Idee doch so simple und funktionierte hervorragend. Esprit bedeutete trendige Mode und gute Qualität – nicht zu teuer und nicht zu billig. Was bis anhin galt, scheint nicht mehr zu funktionieren? Oder wie lässt sicher der Absturz der Marke erklären?

Esprit ist breit aufgestellt. Die Filialen waren auf der ganzen Welt präsent, und dazu konnte man die Esprit – Mode auch im Online Shop und im Versandhandel bestellen. Also wurde doch eine große Käuferschicht angesprochen.

Nach einem Rekordergebnis von 400 Millionen Euro im Jahr 2010 liegt Esprit dieses Jahr nur noch 7.5 Millionen im Plus – gegenüber dem Vorjahr ist dies natürlich ein Gewinneinbruch par excellence. Was dazu gesagt werden muss? Die Schließung der vielen Filialen in Amerika ging nicht kostenlos über die Bühne, das rechnet sich nun – mit einem Verlust im Jahr 2011.

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