Adele ist Star der diesjährigen Grammy-Verleihung

Einer der begehrtesten Preise in der Musikbranche: der Grammy, © Foto: CousinJacob / flickr.com
Einer der begehrtesten Preise in der Musikbranche: der Grammy, © Foto: CousinJacob / flickr.com

Sechs Mal nominiert, sechs Mal durfte sie das goldene Grammofon in die Hand nehmen: Adele war der Star der diesjährigen Grammy-Verleihung. Ihre Single „Rolling In The Deep“ wurde als beste Aufnahme und als bester Song des Jahres ausgezeichnet. Und auch ihr Album „21“ erhielt den begehrten Preis des Album des Jahres. Knapp hinter Adele platzierten sich die Foo Fighters, die den Grammy fünf Mal in Empfang nehmen durften, unter anderem für das Beste Rock-Album „Wasting Light“ sowie den Besten Rock-Song und die Beste Rock-Performance mit ihrem Titel „Walk“. Auch Stars wie Chris Brown, Kanye West, Rihanna und Fergie konnten alle mindestens einen Grammy mit nach Hause nehmen.

Für Action rund um die Preisverleihung sorgten die Auftritte von Katy Perry, Bruno Mars, Rihanna und Chris Martin. Taylor Swift rockte ebenfalls die Grammy-Bühne und bewies, dass Sie den Grammy für die Beste Country Solo-Performance und den Besten Country-Song zu Recht erhalten hat.

Überschattet wurde die Grammy-Verleihung vom Tod Whitney Houstons, die am Samstagnachmittag im Alter von 48 Jahren leblos in ihrem Hotelzimmer im Beverly Hilton aufgefunden wurde. Zahlreiche Stars kamen in Schwarz gekleidet, wie beispielsweise Lady Gaga, die zu ihrem schwarzen Kleid einen Netzschleier vor dem Gesicht trug. Ausgelassene Stimmung wollte nicht aufkommen. Gastgeber LL Cool J begann den Abend mit einem Gebet für die verstorbene Pop-Diva und sagte: „Es führt kein Weg daran vorbei: Wir hatten einen Todesfall in unserer Familie. Die einzige Sache, die sich richtig anfühlt, ist mit einem Gebet zu beginnen für eine Frau, die wir geliebt haben, für unsere Schwester Whitney Houston.“ Ihr zu Ehren sang Jennifer Hudson im Anschluss einen der erfolgreichsten Hits der Pop-Queen: Bei ihrer Performance von „I will always love you“ schaffte sie es nur mit Mühe und Not, ihre Tränen zurückzuhalten.

So wurden auch die posthumen Grammy-Verleihungen an Amy Winehouse für ihr Duett „Body and Soul“ mit Tony Bennett und an Steve Jobs für seine Leistungen und sein Engagement im Musik-Business zu sehr emotionalen Momenten. Bei zahlreichen Stars kullerten Tränen als die Eltern von Amy Winehouse stellvertretend den Preis für ihre Tochter in Empfang nahmen.

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