In-Fashion Festival: Modenschau „Femke Agema“

Am Wochenende vom 4. bis 6. Oktober war ich als Modebloggerin und somit als Presse-Mitglied zum In-Fashion Festival in Utrecht, Niederlande, eingeladen. Fashionistas, Designer, Ladenbesitzer, Fashionblogger und Journalisten hatten sich an einem Herbst Wochenende zusammengefunden, um Eines zu feiern: die Leidenschaft zur Mode. Tagsüber hat man bei Workshops wie beispielsweise “What to STUD!” massig Input bekommen und seine Skills soweit es den eigenen Fähigkeiten entsprach erweitert. Abends sprudelte dann schon mal das ein oder andere Gläschen Champus neben einem Fläschchen Bier bei einer heißen Modenschau von Jungdesignern oder bei dem feuchtfröhlichen After-Hour Partys.

Die Fashionshow „Femke Agema“ ist bereits die zweite, die ich diesen Samstagabend besuche. Knapp zwei Stunden zuvor, habe ich gespannt verfolgt, was es diesen Herbst bei PUHA unter anderem zu ergattern gibt. Was ich bei der Show vermisst hatte, war leider der gute Service. Bei Klijs en Boon gab es am Eingang zur Begrüßung direkt ein kühles Fläschchen Bier. So ließen sich die neuen Entwürfe doch noch viel besser genießen.

Klijs en Boon lädt zum Bierchen ein

Der Laden, den ich eigentlich als recht farbenfrohen und hellen Raum kenne, wurde kurzerhand zu einem Catwalk in mysteriöser verdunkelten Atmosphäre umgewandelt. Ich hatte wirklich das Gefühl, als hätten sich Designer und Inhaber Gedanken, um die Umsetzung der Show gemacht. Gute Organisation führte zu einem pünktlichen Start. Noch bessere Choreographie, Dekoration und Lichterspiele wickelten mich ein und ließen meine Gedanken komplett in der Show versinken.

Das Licht im gesamten Raum geht aus und wird nach einigen Sekunden wieder angeschaltet. Die Umgebung erhellt sich zart gedämpft. Das Startsignal ist damit erklungen. Hinter einem Schleier, der sich von der rechten zur linken Seite des Raumes zieht und damit eine zarte Trennwand bildet, sieht man plötzlich Lichtkugeln aufleuchten. Das erste Model steigt durch den Schleier hindurch und hängt die erste Lichtkugel wie eine Laterne an eine Stange. Die anderen Models tuen es ihr der Reihe nach gleich.

Mich hat die Designerin damit bereits um den kleinen Finger gewickelt.

Die Entwürfe sind zeitgemäß, feminin und einen Hauch verspielt. Diese Kollektion wird von selbstbewussten Frauen getragen, die eine kleine Schwäche für Mädchenhaftes in ihrem Kleiderschrank haben. Ich sehe eine klare Linie, die sich durch die gesamte Kollektion zieht. Bestimmte Farben wie Orange, Grau, Blau in Kombination zu Schwarz und Weiß finden sich immer wieder. An auserwählten Mustern und Stoffe wurde festgehalten. Die Schnitte sind locker und betonen nicht die Silhouette. Trotzdem lassen sie die Weiblichkeit nicht vollkommen untergehen. Viele verschiedene Silhouetten von Frauen können in diesen Kleidungsstücken Platz finden und umwerfend aussehen. Und ich bin mir sicher, das werden sie auch.

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